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Arnsberg, die im Ruhrtal des nördlichen, rheinischen Schiefergebirges gelegene ehemalige Kreisstadt zeigt sich ganzjährig von ihrer schönsten Seite. Die Ruhr, ein Fluss mit Charakter, prägt das Stadtbild wesentlich. Direkt im Stadtgebiet treffen die kleineren Flüsse Möhne und Röhr auf die große Schwester Ruhr. In den Flusstälern dieser beiden Flüsse liegt auch der Siedlungsschwerpunkt von Arnsberg.

Die Altstadt von Arnsberg wird von der großen Ruhrschleife auf zwei Seiten umarmt. Die Flusstäler liegen in einer bewaldeten Hügellandschaft und unmittelbar an das Stadtgebiet im Norden angrenzenden erheben sich die Höhen des Naturparkes Arnsberger Wald. Auch im Süden sind mit den Ausläufern des Naturparkes Homert herrliche Landschaftsbilder zu finden. Entsprechend fallen die Immobilienbewertungen innerhalb der Stadt Arnsberg aus.

Das Stadtgebiet umfasst 193,39 Quadratkilometer, von denen zirka 18 % als Siedlungs- und Verkehrsflächen genutzt werden. Gutachter für Immobilien gehen in Arnsberg von einer sehr guten Infrastruktur aus, die bei der Wertermittlung von Immobilien zugrunde gelegt werden kann. Auch die relativ geringen Höhenunterschiede im Stadtgebiet, Arnsberg liegt auf 146 bis 448 Metern, tragen dazu bei.

Geologisch betrachtet befindet sich die Stadt Arnsberg auf einem östlichen Ausläufer des Remscheid-Altenaer Sattels. Das Stadtgebiet weist daher überwiegend Gesteinsformationen aus dem Oberkarbon auf. Am Ruhr-Ufer-Weg kann man Namur-Schiefer und Grauwacken erkennen. Auch dies sind wichtige Faktoren bei der Wertermittlung einer Immobilie in Arnsberg.

1975 wurden kleinere Gemeinden wie Bachum, Herdringen, Breitenbruch, Holzen, Bruchhausen, Müschede, Oeventrop, Uentrop, Niedereimer, Rumbeck, Wenigloh, Voßwinkel und das Stadtgebiet von Neheim-Hüsten zu Arnsberg eingemeindet. Damit zeichneten sich für das Sachverständigenbüro in Immobilienfragen große Wertschwankungen ab.

Als Immobiliensachverständiger weiß man, dass Arnsberg als ehemalige Residenz- und Verwaltungsstadt baulich vom Stil der Behörden und Gerichte geprägt wurde. Mit dem Einzug der Eisenbahnhauptwerkstätte kamen in der Zeit von 1870 bis in die 1920er Jahre die ersten industriellen Fertigungen in die Stadt. Mit seiner Lage und der historischen Altstadt allerdings hat Arnsberg von jeher eine touristische Bedeutung erlangt. Die Ruhr und das Sauerland bieten den entsprechenden Rahmen, den auch ein Gutachter für Immobilien in seine Beurteilung einbeziehen muss.

Die neuen Stadtteile haben sich natürlich völlig anders entwickelt und beherbergten schon immer einen Großteil der Industriegebiete. Walzwerke, Großbetriebe, Chemiefirmen, Metallverarbeitung, Leuchtenherstellung, holzverarbeitende Betriebe, Glasindustrie und landwirtschaftliche Betriebe prägen das Bild. Vorübergehend wurde im Stadtgebiet der heutigen Stadt Arnsberg Antimon im Bergbau abgetragen, was aber kaum Einflüsse auf das Stadtbild hatte und bei der Wertermittlung für Immobilien entsprechend keine tragende Rolle spielt. Arnsberg hat heute die mittelständische Struktur und Charakteristik einer Stadt mit Metallindustrie, die zirka 78.689 (Stand 31. Dez. 2011) Einwohner beherbergt.

Das Stadtgebiet von Arnsberg erstreckt sich entlang der Ruhr von Osten nach Westen. Den östlichsten Stadtteil bildet Oeventrop, den westlichsten Voßwinkel. Im Durchmesser misst das Stadtgebiet heute etwa 13 Kilometer auf der Nord-Süd-Achse und zirka 24 Kilometer auf der Ost-West-Achse. Doch werden immer neue Wohngebiete erschlossen, die man als Immobiliensachverständiger oder Immobiliengutachter angehenden Immobilienbesitzern nur ans Herz legen kann.